Der Wald- und Vegetationsbrand in der Nordeifel macht sich auch im Oberbergischen Kreis bemerkbar: Immer wieder ist dort – abhängig von der Wetterlage – Brandgeruch in der Luft. Der Kreis weist darauf hin, dass die Wahrnehmungsschwelle für Brandgase sehr niedrig ist. Deshalb kann ein solcher Geruch bereits früh und zugleich über einen langen Zeitraum bemerkt werden. Dass Brandgeruch spürbar ist, bedeutet jedoch nicht automatisch, dass davon eine Gesundheitsgefährdung ausgeht.
Im Zusammenhang mit den Messungen in der Städteregion Aachen hat Kreisbrandmeister Julian Seeger auch im Oberbergischen Kreis Luftmessungen veranlasst. Dabei wird die Luft gezielt auf brandtypische Stoffe hin untersucht.
Insgesamt liegen die Messwerte aktuell überall unterhalb der Grenzwerte für anhaltende oder schwere gesundheitliche Auswirkungen. Gänzlich unbedenklich ist Brandgeruch dennoch nicht, weshalb der Kreis empfiehlt, bei akutem Brandgeruch möglichst Fenster und Türen zu schließen. Wind, Windrichtung und Niederschlag entscheiden über die Intensität des Geruchs. Der Deutsche Wetterdienst hat in den vergangenen Tagen wiederholt Ausbreitungsprognosen für den Oberbergischen Kreis erstellt. An diesen orientieren sich die Empfehlungen, die Julian Seeger in enger Abstimmung mit seinen ebenfalls betroffenen Kollegen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ausspricht. „Festzuhalten bleibt zum einen, dass aktuell aus dem wahrnehmbaren Brandgeruch keine Gesundheitsgefährdung resultiert. Aber wir werden uns voraussichtlich noch Wochen mit dieser Lage beschäftigen müssen“, so Kreisbrandmeister Julian Seeger.
Weitere Informationen sind beim Oberbergischen Kreis, Der Landrat, Moltkestraße 42, 51643 Gummersbach, erhältlich: 02261 88-0, 02261 88-1033 | mail@obk.de.
Quelle: Oberbergischer Kreis



