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Donnerstag, Oktober 15, 2026
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Darmkrebszentrum des Evangelischen Klinikums erfolgreich zertifiziert

Das Evangelische Klinikum Bergisch Gladbach (EVK) hat für sein noch junges Darmkrebszentrum eine wichtige Anerkennung erhalten: Rund eineinhalb Jahre nach der Gründung bestätigt die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) dem Zentrum eine hohe medizinische Qualität und besonders gute Strukturen.

Damit hat das Darmkrebszentrum des EVK bereits nach kurzer Zeit einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Das Zentrum wurde erfolgreich nach den anspruchsvollen Qualitätsstandards der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die unabhängigen Prüfer attestierten dem Zentrum eine exzellente Behandlungsqualität sowie eine sehr gute interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kooperationspartner und des Teams am EVK.

Erst im März 2025 hatte das Klinikum die Gründung seines Darmkrebszentrums öffentlich gemacht. Von Anfang an verfolgte das Haus ein klares Ziel: Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs sollte konsequent an den Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft ausgerichtet und das Zentrum entsprechend zertifiziert werden. Dieses Ziel ist nun bereits nach kurzer Zeit erreicht, sodass sich das Zentrum künftig als „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft“ bezeichnen darf.

„Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Zertifizierung. Dahinter steckt viel Arbeit, vor allem aber eine großartige gemeinsame Leistung vieler Menschen“, sagt Zentrumskoordinatorin Nicole Cürten. „Mein großer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Berufsgruppen und Fachbereichen, die sich mit viel Engagement in das Darmkrebszentrum einbringen. Ganz ausdrücklich möchte ich auch unseren zahlreichen externen Kooperationspartnern danken. Ohne dieses starke Netzwerk wäre eine Versorgung auf diesem Niveau nicht möglich. Die Zertifizierung ist deshalb ein gemeinsamer Erfolg.“

Der Weg zur Zertifizierung ist mit umfangreichen Anforderungen verbunden. Darmkrebszentren müssen zahlreiche fachliche und strukturelle Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen. Dazu zählen unter anderem verbindliche Qualitätsstandards, die enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen und Berufsgruppen sowie klar festgelegte Strukturen und Abläufe. Bereits im Vorfeld des Zertifizierungsaudits müssen die Zentren detailliert nachweisen, wie sie die geforderten Kriterien erfüllen. Die abschließende Begutachtung übernehmen von der Deutschen Krebsgesellschaft benannte Fachexperten.

In diesem Prüfverfahren überzeugte das Darmkrebszentrum des Evangelischen Klinikums mit einem sehr guten Ergebnis. Besonders positiv bewerteten die Prüfer die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit. Auch die bereits etablierten Strukturen fanden deutliche Anerkennung: In mehreren Bereichen sei das noch junge Zentrum bereits weiter als andere Zentren. Darüber hinaus bescheinigten die Fachleute eine sehr hohe operative Qualität.

Die Grundlage für diesen Erfolg bildet ein breit aufgestelltes Netzwerk rund um die Behandlung von Darmkrebserkrankungen. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Andreas Hecker, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Dr. med. Daniela Müller-Gerbes, Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie, Pneumologie und Innere Medizin mit Diabetologie, arbeiten unterschiedliche Fachdisziplinen eng zusammen.

Die Koordination liegt bei Nicole Cürten, Oberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Zum Netzwerk gehören neben Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen auch speziell geschulte onkologische Pflegekräfte, Ernährungstherapeuten und Physiotherapeuten sowie Angebote aus Psychoonkologie, Sozialdienst und Seelsorge und die Möglichkeit, an Studien teilzunehmen. Hinzu kommen zahlreiche externe Kooperationspartner, unter anderem aus gastroenterologischen Praxen, Onkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie.

Eine zentrale Rolle im Behandlungsablauf spielt die wöchentliche Tumorkonferenz, die vom Tumorzentrum Rhein-Berg organisiert wird. In dieser Runde beraten die beteiligten Expertinnen und Experten gemeinsam über die individuelle Behandlung der Patientinnen und Patienten.

Quelle: Evangelisches Klinikum Bergisch Gladbach

Redaktion
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Murat Uelbeyi ist Chefredakteur und Verlagsleiter beim Regio GO Magazin. Der gelernte Grafik-Designer studierte in Wuppertal Kommunikationsdesign und arbeitete als Art-Director in nahmhaften Agenturen ehe er 2004 seine eigene Werbeagentur gründete.
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