Gleich vier junge Menschen können bei der Gemeinde Lindlar auf einen erfolgreichen Berufsstart blicken – und für alle geht der Weg direkt in der Verwaltung weiter. Drei von ihnen haben ihre Ausbildung abgeschlossen, einer sein duales Studium beendet.
Pia Schmitz, Nils Meyer und Sarah Poppensieker haben ihre dreijährige Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Kommunalverwaltung erfolgreich absolviert. Max Sauerbier wiederum hat sein dreijähriges duales Studium im Bereich Verwaltungsbetriebswirtschaft abgeschlossen. Alle vier wurden im Anschluss in Beschäftigungsverhältnisse übernommen.
Ausbildungsleiterin Diana Froitzheim zeigte sich mit Blick auf den Jahrgang besonders zufrieden. Sie sei sehr froh und stolz, dass sowohl die drei Auszubildenden als auch der duale Student ihre Abschlüsse so erfolgreich gemeistert hätten. Auch Diana Ottofülling, Beigeordnete und Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, sprach den Absolventinnen und Absolventen herzliche Glückwünsche aus.
Pia Schmitz hatte ihre Ausbildung bei der Gemeinde Lindlar bereits mit 15 Jahren aufgenommen. Heute ist sie in der Sachbearbeitung bei Lindlar Kultur sowie im Gemeindearchiv tätig. Ihre Entscheidung für die Ausbildung fiel ihr nach einem vorangegangenen Schulpraktikum nicht schwer.
Nils Meyer, der inzwischen in der Sachbearbeitung Vollstreckung arbeitet, überzeugten vor allem zwei Aspekte: die Nähe zu seinem Wohnort und die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst.
Sarah Poppensieker kam über einen beruflichen Neustart zur Gemeinde Lindlar. Sie hatte zuvor bereits eine Ausbildung zur Kosmetikerin abgeschlossen und ist heute in der Sachbearbeitung beim Gemeindewerk Wasser und Abwasser beschäftigt.
Eine ebenfalls besondere Vorgeschichte bringt Max Sauerbier mit. Der frühere Zeitsoldat der Bundeswehr startete sein duales Studium mit 32 Jahren und ist mittlerweile in der Sachbearbeitung Abgaben und Gemeindekasse tätig. Ausschlaggebend für seine Wahl war ein naheliegender Grund: Der Studiengang passte gut zu seiner Zahlenaffinität.
Was alle vier rückblickend an ihrer Ausbildung beziehungsweise ihrem Studium besonders schätzen, ist die Verbindung aus Praxisnähe, Abwechslung und einer persönlichen Atmosphäre.
Sarah Poppensieker denkt gerne daran zurück, wie selbstverständlich sie in den Arbeitsalltag eingebunden wurde. Anstatt nur zuzusehen, durfte sie mitarbeiten und Verantwortung tragen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihr die Zeit im Standesamt, in der sie sogar eine Traurede selbst ausarbeiten und halten durfte.
Für Pia Schmitz war vor allem die Vielseitigkeit der Ausbildung prägend. Während der Ausbildungszeit durchlaufen die Auszubildenden alle Fachbereiche und lernen dabei, wie breit das Aufgabenspektrum einer Gemeindeverwaltung tatsächlich ist.
Nils Meyer stellt das Miteinander in den Vordergrund. Die familiäre Atmosphäre und die kurzen Wege hätten vieles erleichtert, Fragen seien rasch geklärt und Unterstützung jederzeit gewährt worden. Sein Fazit lautet: „Die Kolleginnen und Kollegen waren ein Highlight, man konnte sie immer alles fragen und um Unterstützung bitten“.
Max Sauerbier beschreibt sein duales Studium hingegen auch als Herausforderung. Gerade in den Prüfungsphasen sei es anspruchsvoller gewesen, als er zunächst angenommen hatte.
Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich habe die Zeit bei der Gemeinde die vier Nachwuchskräfte weitergebracht. Pia Schmitz gibt an, vor allem ihre Kommunikationsfähigkeit verbessert zu haben – nicht zuletzt durch den Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern. Nils Meyer nennt den Umgang mit Menschen, mehr Sozialkompetenz und ein breites rechtliches Hintergrundwissen als wichtige Erfahrungen, die ihm heute auch im Alltag helfen. Einig sind sich alle beim Blick auf die Betreuung während Ausbildung und Studium: Die Begleitung durch Kolleginnen, Kollegen und Ausbilder haben sie durchweg positiv wahrgenommen.
Wer über eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Gemeinde Lindlar nachdenkt, findet weitere Informationen auf der Internetseite der Gemeinde.
Quelle: Gemeinde Lindlar



